In-article:

Das Neueste zur Coronakrise – Frankreich meldet knapp 400’000 Neuinfektionen – News

  • 1:37

    Frankreich mit knapp 400’000 Neuinfektionen

    In Frankreich ist die Zahl der täglichen Ansteckungen gesunken, allerdings liegt der Wert nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Die Behörden registrierten 392’168 Neuinfektionen.

    Am Vortag waren es noch 428’008 Fälle und am Dienstag wurde gar der Rekordwert von über 501’000 erreicht. Vergangene Woche kam Frankreich zum ersten Mal auf fast über eine halbe Million.

    Legende:
    In Krankenhäusern seien 268 weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Insgesamt sind es damit 102’612 Todesfälle.

    Reuters/Archiv

  • 22:43

    Knapp 58’000 Neuinfektionen in Polen

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Polen hat den zweiten Tag in Folge einen Höchstwert erreicht. Innerhalb von 24 Stunden kamen 57’659 neue Fälle hinzu, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Im selben Zeitraum starben 262 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus.

    Nach einer Anweisung des Bildungsministeriums stellten am Donnerstag alle Schulen des Landes auf Fernunterricht für Schüler ab der 5. Klasse um. Diese Regelung soll für einen Monat gelten. Auch führt Polen nun die Möglichkeit zu kostenlosen Corona-Tests ein. Ab sofort gebe es landesweit 64 Apotheken, wo sich Bürger testen lassen könnten, teilte Gesundheitsminister Adam Niedzielski mit.

  • 22:04

    Finnland will Beschränkungen schneller lockern

    Finnland will die bestehenden Corona-Beschränkungen schneller lockern. Die Änderungen sollen bereits zum 1. Februar in Kraft treten, wie Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin mitteilt. Ursprünglich waren die Lockerungen erst ab Mitte Februar geplant. Es mehrten sich die Anzeichen dafür, dass der Höchststand bei den Infektionszahlen in der derzeitigen Omikron-Welle erreicht sei, begründet Marin den Sinneswandel.

  • 21:17

    Luftverkehr erholt sich über den Erwartungen

    Der Luftverkehr in der Schweiz hat sich 2021 über den Erwartungen erholt. Die Zahl der Flugbewegungen ist laut Skyguide im zweiten Jahr der Corona-Pandemie um knapp 30 Prozent gestiegen.

    Der Luftverkehr erholte sich im vergangenen Jahr moderat, aber über den Prognosen, wie Skyguide am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der Flugbewegungen im Luftraum über der Schweiz und in den von Skyguide verwalteten und überwachten Gebieten stieg um 29.7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

    Flugzeug.
  • 20:14

    Luxusgüter boomen auch während der Pandemie

    Mit besseren Geschäften als noch vor der Corona-Pandemie und einem Rekordumsatz hat der französische Luxusgüterkonzern LVMH die Erwartungen von Analysten deutlich übertroffen. Der Jahreserlös stieg gegenüber dem Vorjahr um knapp 44 Prozent auf 64.2 Milliarden Euro, wie das für seine Marken wie Louis Vuitton, Hublot oder Givenchy bekannte Unternehmen am Donnerstagabend nach Börsenschluss in Paris mitteilte.

    Konzernchef Bernard Arnault zeigte sich zuversichtlich, 2022 an diesen Erfolg anknöpfen zu können. LVMH sei in einer «exzellenten Position, um seine führende Position auf dem Luxusmarkt weiter auszubauen».

    2021 habe die Nachfrage nach Mode- und Lederwaren ein «Rekordniveau» erreicht, hiess es in der Mitteilung weiter. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum sei der Umsatz aus eigener Kraft in dem Segment um 47 Prozent auf nun knapp 30.9 Milliarden Euro gestiegen. Regional gesehen erwarben vor allem Kunden aus den Vereinigten Staaten sowie aus Asien die Luxuswaren. In Europa hinke die Erholung vergleichsweise noch nach.

    Geschäft von Louis Vuitton.
  • 19:31

    UK: Booster erhöht Schutz gegen Tod durch Omikron deutlich

    Eine Auffrischungsimpfung mit einem Covid-19-Vakzin erhöht den Schutz vor Tod durch die Omikron-Variante bei über 50-Jährigen deutlich. Das teilt die britische Gesundheitsbehörde Health Security Agency (UKHSA) mit. Etwa sechs Wochen nach der zweiten Impfdosis liege der Schutz vor Tod durch die Corona-Mutante lediglich bei 60 Prozent bei Personen über 50 Jahren. Mit der Booster-Impfung steige dieser Wert auf bis zu rund 95 Prozent.

    Bei dem Pfizer/Biontech-Vakzin schütze der Booster zudem zu 90 Prozent vor einer Einweisung in eine Klinik. Dieser Wert sinke auf 75 Prozent zehn bis 14 Wochen nach Verabreichung der Booster-Impfung. Bei Moderna betrage der Schutz vor einer Einweisung ins Krankenhaus 90 bis 95 Prozent bis zu neun Wochen nach der dritten Dosis.

  • 18:35

    TX Group wegen geplanter Dividendenausschüttung im Visier des Bakom

    Die Zürcher Mediengruppe TX Group ist wegen einer angekündigten Dividendenausschüttung ins Visier des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) geraten. Das Bakom klärt nun gemäss einer Sprecherin den Sachverhalt und die rechtlichen Fragen um die angekündigte Ausschüttung ab. Gesellschaften, die vom Bund Corona-Nothilfe bezogen haben, dürfen keine Dividenden ausschütten.

    Ein formelles Verfahren gegen die TX Group habe das Bakom allerdings noch nicht eröffnet, erklärte die Sprecherin am Freitag auf Anfrage zu einem entsprechenden der CH Media-Zeitungen vom Vortag. Komme das Bundesamt zum Schluss, dass die geplante Dividendenausschüttung rechtswidrig sei, werde sie im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens die «zu Unrecht bezogenen Unterstützungsbeiträge» gestützt auf die Covid-19-Verordnung Printmedien per Verfügung zurückfordern.

    Gebäude.
  • 18:02

    EU: Bis zu 800’000 weniger Hospitalisierungen durch Booster möglich

    Booster-Impfungen könnten der EU zufolge mehrere Hunderttausend Krankenhauseinlieferungen in Europa vermeiden. Mit der bis Anfang Januar erreichten Booster-Rate sei eine Reduzierung der Fälle in der EU, Norwegen, Island und Liechtenstein um 500’000 bis 800’000 möglich, teilt die EU-Gesundheitsbehörde ECDC mit.

    Rund 70 Prozent der EU-Bürger sind bislang vollständig geimpft, davon hat die Hälfte zusätzlich einen Booster erhalten. Würden alle bereits Geimpften die dritte Impfung in Anspruch nehmen, könnte die Zahl der Hospitalisierungen noch niedriger ausfallen, sagt EU Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.

  • 17:28

    Hunderttausende Zertifikate laufen ab

    Der Bundesrat verkürzte die Gültigkeit der Covid-Zertifikate für Geimpfte und Genesene per 31. Januar auf 270 Tage – und zwar rückwirkend. Bisher waren die Zertifikate 365 Tage gültig. Wer also seine letzte Impfdosis vor dem 7. Mai 2021 erhalten hat, besitzt ab dem 31. Januar kein gültiges Zertifikat mehr. Gleiches gilt für Genesene, die vor dem 7. Mai ein Zertifikat aufgrund eines positiven PCR-Tests erhalten haben.

    Eine Umfrage von SRF bei allen Kantonen hat ergeben, dass am kommenden Montag in der Schweiz rund 250’000 Personen ihr Zertifikat verlieren. Da eine Person mehrere gültige Zertifikate haben kann (zum Beispiel eines für Geimpfte und nach einer Infektion eines für Genesene), können die meisten Kantone die Zahl der Betroffenen aber nicht exakt beziffern.

  • 16:55

    Schüler in Genf und Waadt müssen bald keine Masken mehr tragen

    Die Westschweizer Kantone Genf und Waadt heben die Maskenpflicht an den Schulen schrittweise auf. In der Waadt müssen Primarschüler ab kommenden Montag keine Schutzmasken mehr tragen. In Genf endet die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler der Primar- und Orientierungsstufe nach den Sportferien am 21. Februar.

    Am selben Stichtag dürfen dann auch Sekundarschüler im Kanton Waadt auf das Tragen einer Maske verzichten. Für Lehrkräfte und alle Erwachsenen, die in einer Schule arbeiten oder eine Schule besuchen, bleibt das Tragen einer Maske hingegen Pflicht.

    Die neuesten Erkenntnisse über die Gefährlichkeit der Omikron-Variante und die Entwicklung der Pandemiesituation erlaubten «einen schrittweisen Deeskalationsprozess», sagte die Waadtländer Bildungsdirektorin Cesla Amarelle (SP) am Donnerstag vor den Medien.

    Masken an Schulen.

    Legende:
    Keystone(Symbolbild)

  • 16:21

    England lässt die Masken fallen

    Trotz hoher Corona-Fallzahlen hat England erneut fast alle noch geltenden Massnahmen aufgehoben. Seit Donnerstag gilt im grössten britischen Landesteil in den meisten Innenräumen keine Maskenpflicht mehr und auch die ohnehin nur bei Grossveranstaltungen und in Clubs eingesetzten Impf- oder Testnachweise müssen nicht mehr kontrolliert werden. Die Homeoffice-Empfehlung gilt ebenfalls nicht mehr. Die Regierung von Boris Johnson hat diese wegen der Omikron-Variante eingeführten Plan-B-Massnahmen auslaufen lassen, nachdem die Zahl der Neuinfektionen seit Anfang Januar rapide gefallen war.

    Weitere weltweite Corona-Informationen finden Sie in unserem Übersichtsartikel.

  • 15:48

    Kaum schwere Nebenwirkungen bei Impfung von Kindern und Jugendlichen

    Bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen das Coronavirus sind nach neuen Zahlen des israelischen Gesundheitsministeriums schwere Nebenwirkungen insgesamt sehr selten. In der Gruppe der 12- bis 15-Jährigen wurde laut dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht etwa bei rund 900’000 Impfungen in 15 Fällen eine Myokarditis (Herzmuskelentzündung) gemeldet.

    Zwölf der Fälle traten nach der zweiten Impfdosis auf. Nur eine der Betroffenen war weiblich. Der Verlauf in der Altersgruppe war nach Angaben des Ministeriums zumeist relativ milde, alle Patienten konnten nach einigen Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

    In der Gruppe der Fünf- bis Elfjährigen gab es demnach keinen einzigen Fall von Myokarditis nach einer Impfung. Das vergleichsweise höchste Risiko hatten dagegen junge Männer im Alter von 16 bis 24 Jahren nach der zweiten Impfdosis. Bei den 16- bis 19-Jährigen lag es statistisch bei einem Fall von 6638 Geimpften, bei den 20- bis 24-Jährigen bei einem Fall von 9574 Geimpften. Das geringste Risiko hatten Frauen ab 30 Jahren nach der ersten Impfdosis, mit einem Fall von mehr als einer Million Geimpften.

  • 15:13

    EU-Behörde billigt Einsatz von Pfizers Anti-Corona-Pille

    Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die Anti-Corona-Pille Paxlovid von Pfizer gegeben. Der zuständige EMA-Ausschuss empfahl am Donnerstag eine bedingte Zulassung, Link öffnet in einem neuen Fenster des Mittels zum Einsatz bei Erwachsenen mit dem Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufs.

    Mit der Zulassung von Paxlovid seien in der EU nun sechs Corona-Medikamente für verschiedene Stadien der Krankheit zugelassen, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Weitere würden in den nächsten Wochen folgen. Paxlovid habe das Potenzial, für Patienten mit dem Risiko schwerer Verläufe einen echten Unterschied zu machen.

    Medikament.
  • 14:38

    Keine Kontaktquarantäne mehr an Berner Schulen

    Aufgrund der epidemiologischen Lage und der Angleichung an die Empfehlungen des Bundes setzt der Kantonsärztliche Dienst (KAD) des Kantons Bern die Kontaktquarantäne für Schülerinnen und Schüler aus. Laut Empfehlungen des Bundes sollen nur noch Personen aus dem gleichen Haushalt oder engste Bezugspersonen eine fünftägige Quarantäne absolvieren, schreiben, Link öffnet in einem neuen Fenster die Behörden.

    Daher wird der Kanton Bern ab kommendem Montag keine Klassenquarantänen in Schulen mehr anordnen. Ab diesem Samstag könnten Eltern ihre Kinder aus der Schulquarantäne selber entlassen. Dies gelte nicht für Quarantäne aufgrund eines engen Kontaktes im Haushalt, so die Behörden weiter.

    «Durch die weite Verbreitung der Omikron-Variante ist es für die Eindämmung der Pandemie nicht mehr zielführend, Massnahmen aufrechtzuerhalten, die kaum mehr von Nutzen sind. Ausserdem wurden mit der Omikron-Variante des Coronavirus viel mildere Verläufe beobachtet», erklärt Kantonsärztin Barbara Grützmacher diesen Schritt. Durch die Aussetzung der Massnahme könnten für die Kinder und Jugendlichen einfachere und ausgeglichene Lösungen für einen möglichst ungestörten Schulunterricht umgesetzt werden.

    Mehr zum Thema finden Sie auch in unserem Artikel.

  • 14:01

    Freiburg hebt Maskenpflicht für Schulkinder in zwei Schritten auf

    Im Kanton Freiburg müssen Primarschulkinder ab dem kommenden Montag, 31. Januar, keine Schutzmasken mehr tragen. Für Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe entfällt die Maskenpflicht zwei Wochen später, ab dem 14. Februar.

    Lehrpersonen sowie das an Schulen tätige administrative und technische Personal werden weiterhin Masken tragen, wie die Freiburger Erziehungsdirektion mitteilt. Zwar würden aktuell viele Ansteckungen verzeichnet, auch in der obligatorischen Schule, aber neuste Erkenntnisse zur Gefährlichkeit der Omikron-Variante ermöglichten diese Erleichterungen, halten die Behörden fest.

    Die Lockerung im Kanton Freiburg erfolgt in Absprache mit den Mitgliedskantonen der Westschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz. Am Morgen hatte bereits der Kanton Wallis angekündigt, die Maskenpflicht für Primarschulkinder aufzuheben.

  • 13:32

    BAG meldet 44’842 neue Corona-Fälle

    • Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 44’842 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden.
    • Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 34’663. Das sind 20 Prozent mehr als in der Vorwoche. Beim aktuellen Trend verdoppelt sich der 7-Tage-Schnitt der Neuinfektionen ca. alle 26 Tage. Die 14-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 4997.14.
    • Das BAG meldet 149 neue Spitaleintritte, der 14-Tage-Schnitt liegt bei 95 Spitaleinweisungen pro Tag. Aktuell werden 1989 Personen wegen Covid-19 in einem Spital behandelt. Das sind 12 Prozent mehr als in der Vorwoche.
    • Aktuell befinden sich 215 Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung. Das sind 12 Prozent weniger im Vergleich zur Vorwoche. Die Intensivbetten in den Schweizer Spitälern (inklusive Ad-Hoc-Betten) sind aktuell zu 78 Prozent ausgelastet. 25 Prozent der Intensivbetten sind von Covid-19-Erkrankten belegt.
    • Das BAG meldet 16 neue Verstorbene. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 14 Verstorbenen.
    • Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 41.4 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 41 Tests positiv. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Positivrate damit um 3 Prozentpunkte gestiegen. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 96’064 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 11 Prozent gestiegen.
    • Bisher wurden in der Schweiz 15’273’060 Impfungen verabreicht (inklusive «Booster»-Impfungen). Nach aktuellen Berechnungen werden durchschnittlich 35’158 Personen pro Tag geimpft. Das sind 35.5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell haben damit 68.2 Prozent der Bevölkerung mindestens zwei Dosen («vollständig geimpft») erhalten. 38.4 Prozent der Bevölkerung bekamen bereits eine dritte Dosis («Booster»).
  • 13:06

    Italien will Einreiseregeln ab Februar lockern

    Italien-Urlauber können ab Februar mit gelockerten Corona-Einreiseregeln rechnen. Ab dem 1. Februar brauchen Reisende aus den EU-Ländern lediglich entweder einen negativen Corona-Test oder einen Impf- oder Genesungsnachweis, wenn sie nach Italien kommen, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Donnerstag erklärte. Gesundheitsminister Roberto Speranza habe dazu eine Anordnung unterzeichnet.

    Bislang mussten alle Reisenden, auch Geimpfte und Genesene, zusätzlich einen negativen Corona-Test vorweisen. Für die Schweiz gelten in Italien derzeit in Sachen Einreise die gleichen Regeln wie für EU-Länder.

    Im Land mit rund 60 Millionen Einwohnern sind die Zahlen der täglichen Neuinfektionen weiter hoch. Am Mittwoch meldeten die Behörden rund 167’000 Infektionen binnen eines Tages. Laut Medienberichten prüft die Regierung derzeit, das Ablaufdatum der Impfnachweise derjenigen auszusetzen, die die Auffrischungsimpfung erhalten haben.

    Der Grenzübergang Chiasso Brogeda.

    Legende:
    Geimpfte oder genesene Itailen-Reisende müssen sich bald nicht mehr testen lassen.

    Keystone

  • 12:11

    Trotz hängiger Beschwerde: Maskentragpflicht an Zürcher Primarschule gilt

    Das Bundesgericht hat einer Beschwerde gegen die im Kanton Zürich seit Dezember geltende Maskentragpflicht ab der 4. Klasse keine aufschiebende Wirkung erteilt. Die ursprünglich bis am 24. Januar befristete Maskenpflicht wurde unterdessen bis am 27. Februar verlängert. Seit dem 3. Januar müssen auch die Erst- bis Drittklässler Masken tragen.

    Die aufschiebende Wirkung einer Beschwerde wird nur in Fällen gewährt, in denen die sofortige Umsetzung eines Entscheids einen Nachteil bewirkt, der später nicht wieder gut gemacht werden kann. Dies hält das Bundesgericht in einem veröffentlichten Urteil fest. Aus Sicht des Bundesgerichts liege kein Nachteil in der vorübergehenden und zeitlich begrenzten Maskenpflicht vor.

    Wegen des Regierungsratsbeschlusses zur Maskentragpflicht waren 28 beschwerdeführende Privatpersonen ans Verwaltungsgericht gelangt. Dieses wies jedoch das Gesuch um aufschiebende Wirkung bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Urteils ab. Die entsprechende Verfügung zogen die Beschwerdeführer danach ans Bundesgericht weiter – ohne Erfolg.

  • 11:01

    Israel beginnt mit vierter Impfung für alle Risikogruppen

    Israel beginnt mit der vierten Corona-Impfung für Erwachsene mit Vorerkrankungen. Betroffene mit Risikofaktoren für schwere Erkrankungen bei einer Corona-Infektion sowie ihre Betreuer könnten sich nun erneut impfen lassen, teilte des Gesundheitsministerium am Mittwochabend mit. Ausserdem berechtigt seien Erwachsene, die bei ihrer Arbeit einer besonderen Gefährdung für eine Infektion ausgesetzt sind. Dies habe Generaldirektor Nachman Asch entschieden.

    Voraussetzung für die vierte Impfung sei, dass die dritte Impfung mindestens vier Monate zurückliegt. Asch folgt damit nur teilweise einer Empfehlung eines Expertenrates, der für das Gesundheitsministerium arbeitet. Das Gremium hatte am Dienstag eine vierte Impfung gegen das Coronavirus für alle ab 18 Jahren empfohlen – ab fünf Monate nach der dritten Impfung.

  • 9:54

    Aargau: Weiterhin keine Coronatests und keine Klassenquarantänen mehr in Schulen

    Der Regierungsrat hat die Coronaverordnung angepasst und schreibt, es gebe weiterhin keine Kapazität für die Wiederaufnahme des kantonalen Programms «Repetitives Testen». «Angesichts der kurzen Inkubationsdauer der Omikronvariante fehlt damit die Grundlage für ein effizientes repetitives Testen», begründet die Regierung den Entscheid. Auch in Firmen fällt das Testen weg, es wird nur noch empfohlen, nicht verlangt.

    Die Maskentragpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der 1. Klasse gelte vorerst bis Ende Februar. Bis 14. Februar allerdings haben die Schulen im Aargau Sportferien. Dann entscheide die Regierung erneut, schreibt sie in ihrer Mitteilung. Zum Teil gingen die Aargauer Regelungen weiter als die Bundesregelung, das wird per Ende Januar aufgehoben. Der Aargau verzichtet neu auch auf Klassenquarantänen. Diese gebe es nur noch, wenn aus «epidemiologischer Sicht dringender Handlungsbedarf» bestehe, so die Regierung. Aktuell verzeichnen viele Aargauer Primarschulen und Kindergärten hohe Infektionszahlen.

  • source site-72