BlackBerry ernennt Insider zum CEO und gibt IPO-Pläne für das IoT-Geschäft auf Von Reuters


© Reuters. DATEIFOTO: Das Blackberry-Logo ist am 20. Oktober 2020 auf einem Büroturm in Irvine, Kalifornien, USA, zu sehen. REUTERS/Mike Blake/Archivfoto

(Reuters) – Kanadas BlackBerry (NYSE:) hat am Montag den Leiter seiner Cybersicherheitseinheit, John Giamatteo, zum Chief Executive Officer ernannt und einen Plan zur Ausgliederung seines Internet-of-Things-Geschäfts (IoT) auf Eis gelegt.

Nachdem das Unternehmen monatelang über strategische Optionen für seine Geschäfte nachgedacht hatte, gab es im Oktober bekannt, dass es seine IoT- und Cybersicherheitsabteilungen trennen und für das kommende Geschäftsjahr einen Börsengang der Tochtergesellschaft anstreben werde.

Allerdings sagte BlackBerry am Montag, dass es die beiden Unternehmen nun nur noch nach einer Neubewertung dieser Entscheidung trennen werde.

Die Änderung der Pläne erfolgt vor dem Hintergrund schwacher Leistungen neu börsennotierter Unternehmen wie Birkenstock (NYSE:), Chip-Designer Arm Holdings (NASDAQ:) und Lebensmittelliefer-App Instacart/Maplebear.

BlackBerry wird außerdem seine zentralisierten Unternehmensfunktionen rationalisieren, sodass jede Geschäftseinheit unabhängig und auf einer profitablen und Cashflow-positiven Basis arbeiten kann.

Giamatteo, dessen Ernennung mit sofortiger Wirkung erfolgt, kam im Oktober 2021 als Präsident des Cybersicherheitsgeschäfts zu BlackBerry.

Er tritt die Nachfolge von John Chen an, der im November nach einem Jahrzehnt an der Spitze zurücktrat.

Richard Lynch, ein Vorstandsmitglied von BlackBerry, fungierte nach Chens Pensionierung als Interims-CEO.

Die in den USA und in Toronto notierten Aktien des Unternehmens blieben im frühen Handel unverändert.

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