Israelische Krypto-Börse erhält Lizenz von der Kapitalmarktbehörde von CoinEdition


©Reuters. Israelische Krypto-Börse erhält Lizenz von der Kapitalmarktbehörde
  • Die Kapitalmarktbehörde hat Bit of Gold eine Lizenz erteilt.
  • Bit of Gold wurde Israels erstes Kryptounternehmen, das unter der Kapitalmarktbehörde lizenziert wurde.
  • Die Lizenz würde es dem Unternehmen ermöglichen, digitale Währungen sicher zu speichern und sich mit Banken zu verbinden.

Israels Top-Kryptowährungsbörse Bits of Gold erhielt eine Lizenz von der Kapitalmarktbehörde und war damit die erste Kryptofirma des Landes, die von dieser Behörde lizenziert wurde.

Bits of Gold teilte einen Facebook-Beitrag (NASDAQ:), in dem es seine Begeisterung darüber zum Ausdruck brachte, das erste lizenzierte Unternehmen des Landes unter der Kapitalmarktbehörde zu werden.

Da Bits of Gold die Autorisierung erhalten hat, kann es digitale Währungen sicher in der „Bits of Gold Wallet“ aufbewahren. Darüber hinaus würde das Unternehmen mit den lokalen Banken und anderen Finanzinstituten verbunden, damit diese auf die digitalen Vermögenswerte des Unternehmens zugreifen könnten.

Kürzlich sagte Bits of Gold, dass das Unternehmen regelmäßig daran arbeite, die Welt der digitalen Währung für die israelische Öffentlichkeit zugänglicher zu machen. Das Unternehmen fügte hinzu, dass die Lizenz Teil dieser Bemühungen sei und der Öffentlichkeit den Zugang zur Kryptowelt „auf einfache und sichere Weise“ ermögliche.

Zuvor erließ die Bank of Israel Vorschriften für Barzahlungen und schränkte „Zahlungen großer Geldsummen in bar und Bankschecks“ ein, um Verbrechen, Geldwäsche und Steuerverstöße zu reduzieren.

Tamar Bracha, zuständig für die Rechtsdurchsetzung bei der Steuerbehörde (ITA), berichtete kürzlich, dass das Ziel der Bargeldbegrenzung „darin besteht, die Liquidität auf dem Markt zu verringern, hauptsächlich weil kriminelle Organisationen dazu neigen, sich auf Bargeld zu verlassen“.

Bits of Gold erklärte, dass die Lizenz und die von der Bank vorgeschlagenen Vorschriften dazu beitragen würden, alle bankbezogenen Probleme zu lösen.

Rückblickend konnte man verstehen, dass die institutionelle Akzeptanz israelischer Banken sehr begrenzt war, so dass die Behörden den Kryptofirmen wegen der Probleme der Geldwäschebekämpfung (AML) gegenüber sehr unfreundlich waren. Bereits 2017 war es der Bank Leumi gesetzlich erlaubt, Geschäfte mit Bits of Gold abzulehnen.

Bis 2019 änderte sich die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs und erklärte, dass die Bank Bits of Gold nicht mehr blockieren könne. Darüber hinaus erleichterte das Land mit der Durchsetzung neuer AML-Vorschriften eine bessere Zusammenarbeit zwischen Banken und Kryptounternehmen. Auch die Notwendigkeit einer Lizenzierung der Unternehmen wurde berücksichtigt.

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