Youssoufa Moukoko wird der jüngste Spieler der Bundesliga

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Einen Tag nach seinem 16. Geburtstag Moukoko kam als Ersatz für Borussia Dortmund beim Aufeinandertreffen mit Hertha Berlin am Samstag als jüngste Spielerin in einem Profispiel in Deutschland.
Der in Kamerun geborene Deutsche ersetzte den 20-Jährigen Erling Haaland Noch etwas mehr als fünf Minuten beim 5: 2-Sieg von Dortmund.
Moukoko brach den bisherigen Rekord des ehemaligen Dortmunder Spielers Nuri Sahin, nachdem er im August 2006 im Alter von 16 Jahren, 11 Monaten und einem Tag für Dortmund gegen Wolfsburg debütierte. Nach den neuen Bundesliga-Regeln können Spieler ab dem 16. Lebensjahr spielen.
Moukoko, der regelmäßig in älteren Altersgruppen gespielt hat, hat seine Teamkollegen seit seinem ersten Teamtraining beeindruckt. Haaland, der gegen Hertha Berlin vier Tore erzielte, nannte ihn nach dem Spiel am Samstag "das größte Talent der Welt".
"Ich würde gerne mit ihm spielen" sagte Haaland – der kürzlich den Golden Boy Award 2020 für den besten U21-Spieler in der höchsten Spielklasse eines europäischen Landes gewonnen hat.
"Ich denke, er ist derzeit das größte Talent der Welt. Er ist 16 Jahre alt und eines Tages alt. Das ist erstaunlich. Er hat eine große Karriere vor sich. Wir haben das Glück, ihn zu haben."
Moukoko könnte am 24. November auch der jüngste Spieler der Champions League werden, wenn er gegen den Club Brügge antritt. Dieser Rekord wird derzeit von Céléstine Babayaro gehalten, die 16 Jahre und 87 Tage alt war, als er in der Saison 1994/1995 in einem Gruppenphasenspiel für Anderlecht spielte.
Er war für die Dortmunder Jugendmannschaften sehr erfolgreich und erzielte in 88 Jugendspielen 141 Tore, davon 13 in nur vier Spielen für die U19-Auswahl des Vereins in dieser Saison.
Nachdem er zuvor nur seine Teamkollegen im Fernsehen gesehen hatte – oder als sie bei FIFA-Videospielen in Dortmunds Jugendeinrichtungen gespielt hatte -, war es ein Schock, sich mit Größen wie Marco Reus, Jadon Sancho und Erling Braut Haaland anzustellen.
"Als ich das erste Mal ankam, habe ich ein Video gemacht, weil ich so einen Tag nie wieder erleben werde", sagte Moukoko gegenüber Borussia Dortmund TV. "Ich könnte sagen: 'Jetzt bin ich bei der ersten Mannschaft' und es war ein ganz neues Gefühl.
Moukoko dreht sich mit dem Ball gegen Hertha Berlin.
"Es war unglaublich. Ich ging nach Hause und konnte mich immer noch nicht darum kümmern. Ich war so glücklich im Training, aber danach verstand ich, dass es das war, wofür ich gearbeitet hatte. Ich bin jetzt hier und ich muss tue mein Bestes."
Dortmunder Trainer Lucien Favre lobte Moukoko für seine harte Arbeit in der kurzen Zeit, die er mit der ersten Mannschaft hatte.
"Er hat jetzt 14 Tage bei uns trainiert. Sieben oder acht Spieler waren im internationalen Dienst. Es war 5: 2 und es war gut für ihn, sein erstes Bundesligaspiel zu spielen, aber natürlich muss er weiterarbeiten", sagte Favre erzählte ESPN nach dem Spiel.
"Er ist sehr, sehr jung. Wir haben viele angreifende Spieler, viele, die heute nicht gespielt haben."