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Taschendiebe beklauen Rentnerin am HB

Taschendiebe am Hauptbahnhof erkannt und verhaftet

dho. Am Freitag (24. 9.) ist eine Rentnerin beim Einstieg in einen Zug am Hauptbahnhof Zürich von zwei Männern bestohlen worden. Die Diebe, ein 50- und ein 60-jähriger Pole, hätten geschickt den Rucksack der Rentnerin geöffnet und anschliessend ihre Handtasche gestohlen, meldet die Kantonspolizei Zürich.

Einige Minuten später habe die Frau das Fehlen ihrer Handtasche realisiert und den Diebstahl der Einsatzzentrale der Transportpolizei gemeldet. Die Fahnder der Kantonspolizei verhafteten noch an Ort und Stelle die beiden Männer. Sie seien geständig gewesen und wurden nun der Staatsanwaltschaft zugeführt.

Velofahrerin schwer verletzt nach Unfall mit Auto

kca.

Bei einem Verkehrsunfall am Freitagmittag ist eine E-Bike-Fahrerin schwer verletzt worden. Um 11 Uhr bog ein 70-jähriger Mann mit seinem Personenwagen von der Seestrasse links ab. Bei diesem Manöver kollidierte das Fahrzeug mit einer aus Richtung Meilen kommenden 53-jährigen Velofahrerin.

Die Frau stürzte zu Boden und zog sich schwere Verletzungen zu. Sie musste mit einer Sanität in ein Spital gebracht werden. Die Seestrasse musste im Bereich der Unfallstelle durch die Feuerwehr für rund zwei Stunden gesperrt und umgeleitet werden. Die Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Zürich abgeklärt.

Hoher Sachschaden bei Autobrand in Fällanden – Polizei vermutet Brandstiftung

bai. Am Donnerstag um 21 Uhr 30 ist auf einem Parkplatz in Fällanden ein Personenwagen in Brand geraten. Als die Feuerwehrleute am Ort des Geschehens eintrafen, hatte das Feuer bereits auf einen daneben parkierten Wohnanhänger übergegriffen.

Zudem zeigte sich, als die Flammen gelöscht waren, dass ein weiterer Personenwagen durch die starke Hitzeentwicklung beschädigt worden war.

Verletzt wurde niemand, wie die Kantonspolizei Zürich am Freitag (23. 9.) mitteilte. Den Sachschaden schätzt sie auf mehrere zehntausend Franken. Die Untersuchungen des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei sind im Gange. Als Ursache wird Brandstiftung vermutet.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei (Tel. 058 648 48 48) in Verbindung zu setzen.

Hunderte von Velofahrern blockieren bei Demonstration mehrere Trams und Autos

Hunderte von Velofahrern demonstrieren in Zürich für eine autofreie Innenstadt.

Hunderte von Velofahrern demonstrieren in Zürich für eine autofreie Innenstadt.

Ennio Leanza / Keystone

ran. Am Donnerstagabend haben sich Hunderte von Velofahrerinnen und Velofahrern am sogenannten «WorldCarFreeDay» auf dem Zürcher Helvetiaplatz getroffen und sind gegen 18 Uhr 30 von dort durch die Innenstadt losgezogen.

Rund um ihren Weg stauten sich die Autos. Fährt die Kolonne vorbei, ist für Fahrzeuge kein Durchkommen mehr.

Auch der öffentliche Verkehr war betroffen. Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) meldete, dass mehrere Linien in der Innenstadt eingeschränkt seien. «Auf verschiedenen Tram- und Buslinien kommt es zu Verlangsamungen, Umleitungen und Ausfällen», hiess es in der Mitteilung. Es sei mit längeren Reisezeiten zu rechnen. Die Beeinträchtigung dauere voraussichtlich bis 21 Uhr. Pendlern werde geraten, auf die S-Bahnen umzusteigen.

Auch am Central fuhren sie vorbei. Mehrere Trams waren blockiert.

Auch am Central fuhren sie vorbei. Mehrere Trams waren blockiert.

Ennio Leanza / Keystone

Auch im Dunkeln waren die Velo-Demonstranten noch unterwegs.

Auch im Dunkeln waren die Velo-Demonstranten noch unterwegs.

Ennio Leanza / Keystone


Effretikon: Kantonspolizei verhaftet drei mutmassliche Einbrecher

cov. Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Mittwoch (21. 9.) in Effretikon drei mutmassliche Einbrecher verhaftet. Es wurden diverse Gegenstände sichergestellt, die möglicherweise aus Einbrüchen stammen, wie die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung schreibt.

Gegen 2 Uhr Nachts habe die Kantonspolizei die Meldung erhalten, dass in Effretikon zwei junge Männer um parkierte Autos schleichen und versuchen würden, Fahrzeugtüren zu öffnen. Darauf seien mehrere Patrouillen ausgerückt und hätten nach kurzer Zeit zwei Männer angehalten, die der Beschreibung entsprachen und gerade Anstalten machten, ein gekipptes Fenster zu öffnen und in eine Wohnung einzusteigen. Die Polizei verhaftete beide.

Rund eine Stunde zuvor hatte ein Passant der Einsatzzentrale einen stark betrunkenen Mann gemeldet, der in Effretikon auf einem Trottoir schlief. Die Kantonspolizei stellte darauf beim Mann zwei Laptops sicher. Erste Ermittlungen hätten gezeigt, dass die Laptops im Zusammenhang mit einem Fahrzeugeinbruch stehen dürften. Aufgrund seines alkoholisierten Zustandes musste der Mann vorerst hospitalisiert werden.

Wie die Kantonspolizei in ihrer Medienmitteilung schreibt, habe sie die Ermittlungen gegen die drei Männer aufgenommen. Es handle sich um drei Algerier im Alter von 24 und 27 Jahren. Die Polizei prüfe, ob die sichergestellten Gegenstände im Zusammenhang mit Diebstählen stünden und ob die Männer mit anderen Delikten in Verbindung gebracht werden können.


Stadtpolizei Zürich nimmt falschen Polizisten fest

cov. Die Stadtpolizei Zürich hat am Dienstag (20. 9.) einen falschen Polizisten festgenommen. Wie sie in einem Communiqué schreibt, habe dieser davor einen Mann telefonisch unter Druck gesetzt und mehrere zehntausend Franken von ihm verlangt.

Der Betrüger hatte sich am Telefon bei einem 75-jährigen Mann als Polizist ausgegeben. Er informierte diesen über einen angeblichen schweren Unfall seiner Frau und forderte den Mann auf, Bargeld in der Höhe von mehreren zehntausend Franken als Kaution an einen definierten Treffpunkt zu bringen. Dank der Zusammenarbeit zwischen dem Anzeigeerstatter und den Einsatzkräften sei es rund zwei Stunden später gelungen, den mutmasslichen Betrüger im Kreis 9 festzunehmen. Es handelte sich um einen 48-jährigen Polen.

Wie die Stadtpolizei in der Medienmitteilung schreibt, hat es in den letzten Wochen Fälle gegeben, bei denen Trickbetrüger mit dieser Masche erfolgreich waren.


Fast zwei Dutzend Personen wegen Brand in Thalwil evakuiert

Ein mehrstündiger Einsatz der Feuerwehr in Thalwil verhinderte, dass das Feuer auf die anliegenden Gebäude übergriff. Das Mehrfamilienhaus erleidet aber einen erheblichen Schaden.

Ein mehrstündiger Einsatz der Feuerwehr in Thalwil verhinderte, dass das Feuer auf die anliegenden Gebäude übergriff. Das Mehrfamilienhaus erleidet aber einen erheblichen Schaden.

Kantonspolizei Zürich

cov. In der Nacht auf Mittwoch (21. 9.) hat in Thalwil ZH ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Wie die Kantonspolizei Zürich in einer Medienmitteilung vom frühen Mittwochmorgen berichtet, ist das Gebäude zerstört worden. Rund zwei Dutzend Bewohner wurden während eines langen Einsatzes der Rettungskräfte evakuiert. Verletzt wurde dabei niemand. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, konnte noch nicht abgeschätzt werden.

Laut der Kantonspolizei ging gegen 23 Uhr 15 bei der Notrufzentrale von Schutz und Rettung Zürich die Meldung eines Brandes in einem Mehrfamilienhaus an der Breitelistrasse ein. Die Rettungskräfte seien vor Ort auf eine «herausfordernde Situation» gestossen, da das brennende Mehrfamilienhaus mit zwei weiteren Mehrfamilienhäusern in einer Reihe verbunden gewesen sei.

Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Dabei konnte die Feuerwehr verhindern, dass die Flammen auf die Nachbargebäude übergriffen. Wegen diverser Glutnester sei es jedoch schwierig gewesen, den Brand zu löschen. Immer wieder seien im Dachstock Brandstellen neu aufgeflammt, so die Kantonspolizei. Um die Ortsfeuerwehren zu unterstützen, seien das Drohnenpikett von Schutz und Rettung Zürich, eine Baustatikerin sowie ein Kran mit Greifer im Einsatz gewesen. Erst gegen 6 Uhr 30 sei der Brand eingedämmt gewesen. Die Löscharbeiten dürften jedoch aufgrund diverser Glutnester noch einige Stunden andauern.

Die Kantonspolizei Zürich ermittelt zur Brandursache. Sie befragt betroffene Personen und sichert mit dem Brandermittlungsdienst Spuren. Wegen des Brandes und der starken Rauchentwicklung mussten 26 Bewohnerinnen und Bewohner aus der betroffenen und der angrenzenden Liegenschaft evakuiert werden. Die Gemeinde Thalwil hat für vier Personen eine Unterkunft organisiert. Die restlichen Bewohner fanden private Unterbringungsmöglichkeiten.


Mann flüchtet vor Polizeikontrolle und zündet sich selbst an – jetzt ist er wegen zahlreicher Delikte angeklagt

nim.

Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland hat beim Bezirksgericht Winterthur Anklage gegen einen Mann erhoben, der sich im Juni 2020 einer Polizeikontrolle entzogen und sich anschliessend selbst angezündet hatte. Im Rahmen der Ermittlungen wurden zahlreiche weitere Delikte zutage gefördert. Neben mehrfacher versuchter Brandstiftung, versuchter schwerer Körperverletzung, gewerbsmässigem Diebstahl, mehrfacher Sachbeschädigung und mehrfachem Hausfriedensbruch werden dem Mann eine Vielzahl von Strassenverkehrsdelikten, Betäubungsmitteldelikten sowie diverse weitere Delikte vorgeworfen. Der Mann ist vollumfänglich geständig.

Der zum Tatzeitpunkt 25-jährige Schweizer durchbrach am 24. Juni 2020 kurz nach 17 Uhr im Winterthurer Gutschick-Quartier eine Polizeikontrolle. Dabei kam es zu einer Schussabgabe durch die Polizei. Den Wagen hatte er zuvor in der Stadt Zürich entwendet. Mit dem beschädigten Fahrzeug flüchtete er anschliessend durch mehrere Quartiere, wobei er massive Verkehrsregelverletzungen beging und grossen Sachschaden verursachte. Die Flucht mit dem Personenwagen endete im Blumenauquartier, wo der Beschuldigte verunfallte.

Nachdem der Schweizer erfolglos versucht hatte, den Wagen in Brand zu setzen, flüchtete er zu Fuss einige Strassen weiter, wo er sich Funktionären der Stadtpolizei Winterthur entgegenstellte. In der Folge versuchte er, die anwesenden Polizisten mit einer brennbaren Flüssigkeit in Brand zu setzen und zündete sich selbst an. Zwei Polizisten gelang es, den brennenden Beschuldigten zu löschen. Sie zogen sich Brandverletzungen zu, der Beschuldigte musste mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital gebracht werden.

Die Ermittlungen von Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft brachten eine Vielzahl von weiteren Delikten ans Licht. Der heute 27-jährige Mann ist für mehrere vollendete oder versuchte Diebstähle zwischen Februar und Juni 2020 verantwortlich. Grossmehrheitlich verübte er die Diebstähle in den Städten Zürich und Winterthur. Er entwendete unter anderem Zahlungsmittel sowie mehrere Personenwagen, Motorräder und Fahrräder und verschaffte sich teilweise unrechtmässig Zugang zu Wohnungen, Geschäftslokalitäten und Garagen. Mit den entwendeten Motorfahrzeugen beging der Mann eine Vielzahl von Strassenverkehrsdelikten.

Unter anderem dank einem DNA-Nachweis konnte dem Beschuldigten auch eine Irrfahrt vom 13. Juni 2020 in der Stadt Zürich nachgewiesen werden. Mit einem Anfang Juni in Winterthur entwendeten Personenwagen beschädigte er mehrere parkierte Autos, durchbrach ein Garagen- und ein Friedhofstor und demolierte Abschrankungen im Bereich des Friedhofs Sihlfeld. Bei seiner waghalsigen Fahrt hinterliess der Beschuldigte einen grossen Sachschaden, beging diverse Verkehrsregelverletzungen und nahm mit seiner Fahrweise die Verletzung von Unbeteiligten in Kauf. Nach dem Ende der Irrfahrt versuchte er mithilfe einer brennbaren Flüssigkeit, den von ihm gelenkten Personenwagen anzuzünden. Er wurde dabei allerdings von Drittpersonen gestört und ergriff darauf zu Fuss die Flucht, ohne sein Vorhaben umsetzen zu können.

Bei verschiedenen Taten waren zudem Drogen im Spiel. Dem Beschuldigten konnten der Besitz und teilweise auch der vorgängige Konsum von Crystal Meth und Kokain nachgewiesen werden. Ein von Sachverständigen im Auftrag der Staatsanwaltschaft erstelltes forensisch/psychologisches Gutachten diagnostiziert dem Mann bei einem Grossteil der vorgeworfenen Taten eine verminderte, teilweise sogar eine aufgehobene Schuldfähigkeit.


Tankstellenshop in Dübendorf überfallen

fra. Ein vermummter Mann hat am Freitagnachmittag (16. 9.) in Dübendorf einen Tankstellenshop überfallen und dabei mehrere hundert Franken Bargeld erbeutet. Er habe das Geschäft kurz vor 18 Uhr 30 Uhr betreten und die Verkäuferin mit einer Faustfeuerwaffe bedroht, teilte die Kantonspolizei Zürich am Samstag (17. 9.) mit. Er verlangte nach Bargeld. Mit der Beute von mehreren hundert Franken flüchtete er anschliessend zu Fuss. Die Fahndung nach ihm verlief bisher ohne Ergebnis.

Personen, die Angaben zum Vorfall oder zum unbekannten Täter machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich in Verbindung zu setzen (Telefon 058 648 48 48).

Der Täter ist laut Polizeiangaben 18 bis 30 Jahre alt und zwischen 1 Meter 75 und 1 Meter 95 gross. Der Mann sprach hochdeutsch. Er trug einen orangefarbenen Kapuzenpullover, eine schwarze Mütze, blaue Jeans und schwarze Schuhe. Er vermummte sich mit einem grau-weiss gestreiften Halstuch.


Ermittlungserfolg gegen Cyber-Kriminelle

tsf. Im Rahmen einer international koordinierten Aktion ist es internationalen Strafverfolgern gelungen, gegen eine weltweit tätige Gruppe von Cyberkriminellen vorzugehen, die mit den Schadprogrammen «LockerGoga» und «Megacortex» operiert haben. An der Aktion waren Behörden aus Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, der Ukraine, den USA und der Schweiz beteiligt.

Im Rahmen dieser Aktion führt die Zürcher Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen eine beschuldigte Person, wie die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft am Freitagmorgen mitteilten. Cyberermittlerinnen und -ermittler der Kantonspolizei hätten in den letzten Monaten intensiv die bei dieser Person sichergestellten Datenträger ausgewertet. Dabei seien zahlreiche «Private Keys» zum Vorschein. Mit diesen Schlüsseln könnten geschädigte Unternehmen und Institutionen die zuvor mit den Schadprogrammen «LockerGoga» oder «MegaCortex» verschlüsselten Daten wiederherstellen. In Kooperation mit Europol, dem Projekt «No More Ransom» und der Firma Bitdefender werde nun ein Tool bereitgestellt, welches die Geschädigten bei der Entschlüsselung von LockerGoga unterstützt. Dieses ist unter der Website www.nomoreransom.org abrufbar. Geschädigte, die von Angriffen mit den genannten Schadprogrammen betroffen sind, werden dringend aufgefordert, Strafanzeige zu erstatten, sofern sie dies nicht bereits getan haben.

Unter dem Cyber-Kriminalitätsphänomen «Ransomware» versteht man die Verschlüsselung von Daten auf IT-Netzwerken. Für die Wiederherstellung der Daten wird anschliessend von den Geschädigten ein Lösegeld verlangt. Weltweit ist seit mehreren Jahren eine Zunahme dieses Phänomens zu verzeichnen.

Den mutmasslichen Tätern wird vorgeworfen, an Ransomware-Attacken gegen über 1800 Personen und Institutionen in 71 Ländern beteiligt gewesen zu sein und dabei einen geschätzten Schaden von insgesamt mehreren 100 Millionen Franken verursacht zu haben.

Im Rahmen des Verfahrens hat die Zürcher Staatsanwaltschaft von der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft ein Strafverfahren gegen einen beschuldigten Mann übernommen. Dieser war Ende Oktober 2021 wegen des Verdachts auf Geldwäscherei und Datenbeschädigung von den basellandschaftlichen Strafverfolgungsbehörden in einer gemeinsamen Aktion und in Anwesenheit französischer Ermittler verhaftet worden. Der Beschuldigte befindet sich derzeit im Kanton Zürich in Untersuchungshaft. Für ihn gilt wie üblich bis zu einem rechtskräftigen Verfahrensabschluss die Unschuldsvermutung.

Parallel zum laufenden Strafverfahren der Staatsanwaltschaft haben die Cyberermittler der Kantonspolizei Zürich laut der Mitteilung in den letzten Monaten intensiv die anlässlich einer Hausdurchsuchung im Kanton Basel-Landschaft sichergestellten Datenträger ausgewertet.


Mehrere Verhaftungen nach Kontrollen der Kantonspolizei im Bezirk Affoltern

sho.

Im Knonauer Amt haben am Dienstagnachmittag kriminalpolizeiliche Überprüfungen zu mehreren Resultaten geführt, wie die Kantonspolizei am Mittwoch (14. 9.) meldet. Ein 37-jähriger Kroate ergriff angesichts der bevorstehenden Kontrolle die Flucht. Sein Lieferwagen kollidierte mit einem Auto, dessen Lenkerin leicht verletzt wurde. Wenig später konnte der Mann gestoppt werden.

Im Fahrzeug entdeckte die Polizei etwa 150 Gramm Marihuana. Darauf ordnete die Staatsanwaltschaft an den Wohnorten des Lenkers und seines Beifahrers, eines 48-jährigen Schweizers, Hausdurchsuchungen an. Dabei konnten drei Kilogramm Marihuana und Waffen sichergestellt werden. Beide Männer wurden verhaftet.

Ausserdem ging der Kantonspolizei ein Spanier ins Netz, der trotz Entzug des Fahrausweisentzugs einen Wagen lenkte, sowie ein 31-jähriger Rumäne, der in einem Einkaufszentrum versucht hatte, mit gefälschten Spendenformularen von Passanten auf betrügerische Weise Geld zu ergaunern.


Polizei verhaftet am Zürcher Flughafen eine Brasilianerin mit fünf Kilogramm Kokain im Handgepäck

lip.

Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag (13. 9.) im Flughafen Zürich eine Frau festgenommen, die in ihrem Handgepäck rund fünf Kilogramm Kokain mitführte. Die 49-Jährige reiste vom brasilianischen São Paulo nach Zürich, wie die Polizei am Mittwoch in einem Communiqué schrieb. Bei der Kontrolle sei der Verdacht aufgekommen, dass es sich um eine Betäubungsmittelschmugglerin handeln könnte.

Die weiteren Abklärungen haben laut der Kantonspolizei ergeben, dass die Brasilianerin in ihrem Handgepäck Textilien mit sich trug, die mit rund fünf Kilogramm verflüssigtem Kokain getränkt waren. Durch einen späteren chemischen Prozess hätte das Kokain wieder herausgewaschen werden sollen. Zur genauen Bestimmung sind die sichergestellten Textilien dem Forensischen Institut Zürich überbracht worden. Die Frau wurde festgenommen.


FCZ-Fans attackierten GC-Anhänger in einem Zug – Polizei nimmt sechs Angreifer fest

fbi.

Die Attacke geschah am 20. August 2022. Nach dem Fussball-Cup-Spiel zwischen den Grasshoppers und dem FC Wettswil bestiegen im Bahnhof Weihermatt Ultras des FC Zürich den Zug, zogen die Notbremse und griffen Anhänger des Stadtrivalen an. Laut einem Augenzeugenbericht in einem Online-Forum von GC-Fans setzten die Angreifer «Pfefferspray, Metallstangen und Schlagstöcke» ein. Bei der Attacke wurden fünf Personen leicht verletzt, es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Nun haben die Zürcher Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Zürich in einer gemeinsamen Mitteilung die Identifizierung von sechs am Angriff beteiligten FCZ-Ultras bekanntgegeben. Die sechs Schweizer im Alter zwischen 18 und 26 Jahren wurden in der vergangenen Woche festgenommen.

Ihnen wird vorgeworfen, am 20. August an den Ausschreitungen nach dem Spiel in Wettswil a. A. im Bahnhof Weihermatt, der zur Gemeinde Urdorf gehört, beteiligt gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen strafbarer Handlungen gegen Leib und Leben, Sachbeschädigung, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie weiterer Delikte gegen die Beschuldigten.

Das Zwangsmassnahmengericht hat in fünf von sechs Fällen einen Antrag auf Untersuchungshaft bewilligt. Für den sechsten Beschuldigten hat es eine Ersatzmassnahme angeordnet. Für die jungen Männer gilt die Unschuldsvermutung bis zu einem rechtskräftigen Verfahrensabschluss. Polizei und Staatsanwaltschaft suchen weiterhin nach Zeugen des Vorfalls.


Betrüger wollen einer Rentnerin in Winterthur 50 000 Franken abknöpfen – und werden dabei überführt

obe. Am Mittwoch (7. 9.) haben die Stadtpolizei Winterthur und die Kantonspolizei Zürich in Seen zwei mutmassliche Betrüger festgenommen. Die beiden jungen Männer sollen versucht haben, als falsche Polizisten via Telefon eine ältere Frau zu betrügen.

Wie die Winterthurer Stadtpolizei in einer Mitteilung am Montag (12. 9.) schreibt, liess sich die 72-jährige Rentnerin jedoch nicht täuschen und führte die Betrüger selbst hinters Licht: Sie vereinbarte mit dem Unbekannten, dass sie sofort zur Bank gehe, um die verlangten 50 000 Franken abzuheben. In Wahrheit informierte sie die Polizei. Als die beiden Männer später die 50 000 Franken aus dem Briefkasten der Rentnerin nehmen wollten, wurden sie von der Polizei in flagranti verhaftet.


Patrouille in Winterthur hält betrunkene Velo- und Autofahrer an

obe. Die Patrouille der Stadtpolizei Winterthur hat in der Nacht auf Montag (12. 9.) an der Tösstalstrasse mehrere betrunkene Verkehrsteilnehmer angehalten. Am Sonntagabend um 21 Uhr stoppte die Patrouille ein verdächtig fahrendes Auto. Der 47-jährige Fahrer war laut der Polizei mutmasslich angetrunken und musste seinen Führerausweis abgeben.

Einige Stunden später, kurz vor 2 Uhr, fielen zwei Velofahrer auf. Die beiden Männer waren mutmasslich angetrunken und auf zwei gestohlenen Velos unterwegs. Gegen alle drei Personen wurde ein Verfahren eingeleitet.


Kantonspolizei stellt zwei Kilogramm Kokain und Zehntausende Franken sicher

lia. Die Kantonspolizei Zürich hat Ende August 2022 in den Bezirken Dietikon, Dielsdorf und Horgen drei mutmassliche Drogendealer sowie einen Abnehmer verhaftet. Neben über zwei Kilogramm Kokain konnten mehrere zehntausend Franken sichergestellt werden. Das teilte die Polizei am Montag (12. 9.) in einer Medienmitteilung mit.

Am Ursprung der Verhaftungsaktion lag die Überwachung einer Liegenschaft in Unterengstringen. Neben den Verhaftungen wurden auch mehrere Liegenschaften durchsucht. Die Polizei stellte dabei über zwei Kilogramm Kokain, Zubehör für den Handel mit Betäubungsmitteln, mehrere Waffen und gefährliche Gegenstände sowie mehrere zehntausend Franken an verschiedenen Standorten sicher.

Vier Männer zwischen 29 und 45 Jahren aus der Schweiz, Italien, Österreich und Albanien wurden festgenommen und sitzen nun in Untersuchungshaft.


47-Jähriger mit Messer schwer verletzt – mutmasslicher Täter in Pfäffikon festgenommen

lip. Am frühen Samstagmorgen ist ein Mann in Pfäffikon mit einem Messer schwer verletzt worden. Kurz vor vier Uhr sei die Meldung über eine verletzte Person eingegangen, schrieb die Kantonspolizei Zürich am Sonntag in einem Communiqué. Die ausgerückten Einsatzkräfte trafen in einer Wohnung auf einen 47-jährigen Mann mit Stichverletzungen. Er musste mit einem Rettungsfahrzeug ins Spital transportiert werden.

Der mutmassliche Täter, ein 43-jähriger Pole, liess sich beim Bahnhof Pfäffikon widerstandslos festnehmen. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen versuchter Tötung eröffnet. Der genaue Tathergang ist noch unklar. Die Ermittlungen werden durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich geführt.


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